Meibes - ein Unternehmen mit Tradition

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  • 1960 - 1970

    Die Gebrüder Meibes, Visionäre der Heizungsbranche. Am 1. April 1961 gründete Helmut Meibes das Unternehmen in Altwarmbüchen bei Hannover. Wenig später trat sein Bruder Alfred als Gesellschafter mit ein in die Gebr. Meibes GmbH, die sich in der Anfangstätigkeit auf den Vertrieb heizungstechnischer Produkte beschränkte. 

  • 1971 - 1980

    Von der Generalvertretung für Gussgaskessel zu innovativen Armaturengruppen. Die damalige Übernahme der Generalvertretung für den Gussgaskessel Hydrotherm - erster Spezialgasheizkessel, alle anderen früheren Gaswärmeerzeuger waren lediglich umgebaute Kokskessel - ist ein erster Beleg für das Innovationsgespür der Jungunternehmer. Die mussten das Wirtschaftswunder in Deutschland und den Aufschwung bedienen und erfuhren im eigenen Heizungsbaubetrieb, den sie in jenen Jahren parallel betrieben, die Schwächen der handwerklichen Installationsarbeit. Eben Handwerksarbeit - Stein auf Stein und jede Menge Einzelteile. Das animierte die Gebrüder Meibes einen Produktionsbetrieb zu eröffnen, der erstmals mit industriell vorgefertigten Armaturengruppen und patentierten Entwicklungen die zeitaufwendige Baustellenmontage rationalisierte.

  • 1981 - 1990

    Der Meibes - Flansch als Markenzeichen für hochwertige Schnellmontagetechnik. Der seitlich abgeflachte Meibes-Flansch etwa, der sich aufgrund dieser ovalen Verschlankung durch eine Überwurfmutter schieben und mit einem Gewinderohr verschrauben lässt, gehört nach wie vor zum Stand der Technik. Das Unternehmen übernahm damals eine stilisierte Grafik des Flansches ins damalige Firmenlogo. Die Stoppuhr, welche die Zeitersparnis symbolisiert, wurde ein weiteres Erkennungszeichen auf Printunterlagen sowie Websites.

  • 1991 - 2000

    Meibes expandiert – neue Märkte in Osteuropa werden erschlossen. Die Fachwelt verband den Namen Meibes relativ rasch mit Schnellmontage-Technik. Die stetige Expansion machte Werkserweiterungen und Standortwechsel notwendig. Mit der Wende und der deutschen Grenzöffnung 1990 etablierten die Niedersachsen einen Zweitbetrieb in Leipzig und gründeten Tochtergesellschaften in Polen/Lezno und in Tschechien/Prag. Zeitspararmaturen, Pumpengruppen, Panzerschläuche, flexible Edelstahlrohre und vor allem die dezentralen Wohnungsstationen „Logotherm“ zur Nah- und Fernwärmeversorgung der einzelnen Wohneinheiten passten ideal in den riesigen Sanierungsbedarf des Ostens. In den ersten Jahren nach der Wiedervereinigung Deutschlands verdoppelte sich der Gruppenumsatz auf 50 Mio. DM.

  • 2001 - 2010

    Tor zu weiteren Märkten in Europa  -  Anschluss an den Konzern Aalberts Industies N.V. 2001 verkaufte die Meibes-Familie das Unternehmen an die Aktiengesellschaft Aalberts Industries N.V., Doorn/ Holland.  Bis dato waren unter dem Aalberts-Dach bereits Fittingfirmen wie Broen, Comap, Conti, Clorius Controls, DSI, efka GAM, Hartman Group, Morel, NADS, Presrac, Rossweiner, Seppelfricke, Simplex Wilfer, Standard Hidraulica, Taprite-Fasco, VSH und VTI versammelt. Die international agierende Aalberts Industries Gruppe aus Amsterdam hat die Division „Fittings“ von IMI Yorkshire (Yorkshire Fittings und Woeste Yorkshire) im Jahr 2002 übernommen.

    Aalberts konzentrierte Produktion, Logistik, Konstruktion, Forschung, Vertrieb und Marketing in Gerichshain bei Leipzig. Der Wechsel von einem inhabergeführten Mittelständler zu einer Konzern-Tochter räumte neue wirtschaftliche Möglichkeiten ein. Die gestatteten vor allem Investitionen in die Umstrukturierung mit dem Ziel, Service, Lieferfähigkeit und Innovationskraft zu vervollkommnen. In den Jahren 2003 – 2008 installierte Meibes in Gerichshain neue Fertigungslinien und Versandlager, welche auf den neuesten Erkenntnissen der Produktions- und Lagerlogistik basieren. 

  • 2011 - Heute

    Von der Armaturen-Systemtechnik zur Gebäude-Systemtechnik. Seit Anfang 2011 geht der Heizungs- und Trinkwasser-Installationsspezialist den Schritt von der Armaturen-Systemtechnik zur Gebäude-Systemtechnik. Die Einbettung in die niederländische Konzern-Holding Aalberts Industries N.V. mit Firmen aus dem gesamten Gebäude-Energiebereich unter einem Dach erlaubt, beinahe eine vollständige Gebäude-Ausstattung im Baukastensystem anzubieten. Eine angepasste moderne Elektronik mit einem Main-Controller als übergeordnetes Kommunikationszentrum regelt den reibungslosen Datenverkehr zwischen den Stationen und optimiert so den Betrieb. Meibes hat sich damit das Tor zum Smart-Metering und zu energieeffizienten Lösungen geöffnet. Die Weichen in Richtung weltweite Expansion wurden damit gestellt.

    Meibes wächst kontinuierlich und behauptet sich neben den großen Innovationsführern der Branche mittlerweile recht erfolgreich auf dem auf dem asiatischen Markt mit eine Tochtergesellschaft in China und weiteren Vertriebspartner. Seit 2015 gehört Rossweiner direkt zur Firma Meibes. Die Marke „Rossweiner“ wird weiter international etabliert. Vor allem im Osteuropäischen Markt und in China sind die Marken Meibes, Logotherm, Broen und Rossweiner mittlerweile ein Begriff und die Nachfrage steigt stetig.